Stein im Brett 2004 an Erika Pohl-Ströher

Auf seiner Sitzung am 20. März 2004 in Magdeburg beschloß der Vorstand des BDG, den im Jahr der Geowissenschaften 2002 erstmals verliehenen Preis „Stein im Brett“ im Jahr 2004 an Frau Dr. Erika Pohl-Ströher aus Ferpicloz/Schweiz zu verleihen. Frau Dr. Pohl-Ströher stammt aus Sachsen, ist studierte Biologin und international renommierte Persönlichkeit aus der Industrie (Wella-Konzern). Sie hat Zeit ihres Lebens sehr systematisch und auf hohem fachlichen Niveau Minerale gesammelt und Mineralsammlungen von außerordentlichem wissenschaftlichem und ästhetischem Wert geschaffen. Große Teile dieser Sammlungen hat Frau Dr. Pohl-Ströher in Form einer Stiftung an die Stadt Freiberg/Sachsen und die TU Bergakademie Freiberg übergeben. Die Stadt Freiberg hat dafür mit Unterstützung des Freistaates Sachsen das zur Zeit ungenutzte Schloss Freudensein renoviert. Die Stiftung einer mineralogischen Sammlung derartiger Größenordnung und Qualität ist ein herausragendes Zeichen seitens einer exponierten Persönlichkeit aus der Wirtschaft zum Nutzen der Geowissenschaften. Damit wird nicht nur die Position der Geowissenschaften an der TU Bergakademie Freiberg nachdrücklich gestärkt, über die Ästhetik dieser Mineralsammlung werden auch geowissenschaftliche Inhalte in eine breite Öffentlichkeit transportiert. Die Übergabe des Preises erfolgte auf Wunsch der Preisträgerin im Herbst 2004 auf ihrem Wohnort in der Schweiz.

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