Protokoll
Sitzung BDG Ausschuss Ämter und Behörden

25.09.2015 in Kassel, in den Räumen des Fraunhofer IWES,
Wilhelmshöher Allee 254-256


Anwesend:
Ulrike Mattig
Christian Günther
Horst Häußinger
Jürgen Drewitz


Entschuldigt:
Martin Kieron


Die Sitzung begann um 14:00 Uhr.


· Dr. Drewitz berichtete zum aktuellen Stand der Fragebogenaktion bei den
Staatlichen Geologischen Diensten (SGD). 17 Fragebögen sind versandt worden,
bislang erfolgte ein Rücklauf von 13 SGD, einer davon ohne Angaben zu
den Fragen. Frau Dr. Mattig und Herr Dr. Häußinger sagten zu, persönliche
Kontakte zu nutzen, um auf Direktorenebene die fehlenden SGD zu erinnern.
Dr. Drewitz stellte erste Auswertungs-Tools vor. Die Ergebnisse sind jedoch
ohne die ausstehenden Angaben der fehlenden SGD bislang nur von sehr begrenztem
Nutzen.
Frau Dr. Mattig berichtete von großem Interesse seitens der SGD-Direktoren
an der Umfrage, ihren Ergebnissen und den Schlussfolgerungen, die der BDG
daraus zieht. Frau Dr. Mattig wurde eingeladen, auf der Direktorenkonferenz
im Februar 2016 dazu vorzutragen. Möglicherweise ergeben sich dabei sogar
Ansätze für ein gemeinsames oder abgestimmtes Vorgehen zuwischen SGD
und BDG. Ein enger Kontakt zwischen AÄB und der Direktorenkonferenz der
SGD kann nach Auffassung aller anwesenden AÄB-Mitglieder nur von Vorteil
sein.
Zum weiteren Vorgehen wurde verabredet:
1. Kurzfristige Erinnerung der fehlenden SGD (Dr. Mattig, Dr. Häußinger)
2. Nach Eingang der Rückläufe alsbaldige Auswertung und Verteilung per
Mail (Dr. Drewitz)
3. Entwicklung von Schlussfolgerungen sowie Ableitung von Zielen und
ggf. Aktionen des BDG. Es ist vorerst kein Treffen dazu geplant, der
Austausch und die Abstimmung soll per Mail und telefonisch erfolgen
(alle).
4. Erstellen einer Präsentation für die Direktoren-Konferenz der SGD (Dr.
Mattig)
5. Erstellen eines Artikels für die GMit (noch offen)


· Nach den überwiegend positiven Erfahrungen im Bereich der SGD hält der
AÄB es für sinnvoll und wünschenswert, eine vergleichbare Aktion auch bei
denjenigen (naturkundlichen) Museen vorzunehmen, die auch geowissenschaftliche
Fragestellungen bearbeiten. Über Anzahl, Qualifikation und Arbeitsbedingungen
in diesen Einrichtungen gibt es bislang nach Kenntnis des
AÄB keinerlei Erhebungen und zusammenfassende Darstellungen.
Herr Günther erklärt sich bereit, die Koordinierung dieses Projektes zu übernehmen.
Frau Dr. Mattig stellt den Kontakt her zum Hess. Landesmuseum in
Darmstadt und zum Museumsverband und setzt sich anschließend mit Herrn
Günther in Verbindung. In der Folge soll ein Entwurf für einen Fragebogen erstellt
und mit unseren Museums-Kontakten (u. a, Deutsches Museum, München)
diskutiert werden. Ziel ist es, als ersten Schritt mit Unterstützung und
über den Verteiler des Museumsverbands per Fragebogen Kenntnis über die
Situation in den Museen und der dort beschäftigten Geowissenschaftler und
Geowissenschaftlerinnen zu gewinnen.


· Geowissenschaftliches Fachpersonal ist auch in Kommunen und Landkreisen
beschäftigt. Nach Einschätzung der Anwesenden muss jedoch davon ausgegangen
werden, dass von den Kommunen für einen Fragebogen wohl kein
ausreichender Rücklauf kommt, weshalb die Ermittlung der Situation entsprechender
Geowissenschaftler nicht in Angriff genommen werden kann.
· Die beabsichtigte Ideensammlung in Sachen Image-Kampagne „Rohstoffe“
wurde vertagt. Zunächst soll konkreter feststehen, wie und in welche Richtung
die Kampagne laufen soll. Danach wird sich der AÄB je nach Möglichkeit und
Wunsch einbringen.


· Abschließend wurde über die letzten Sitzungen von Vorstand und Beirat gesprochen
und über die bevorstehende Jahreshauptversammlung in Offenburg.
Weiter berichtete Dr. Drewitz über einen von Frau Fahry-Seelig vermittelten
Mail-Kontakt zu einem früheren Teilnehmer am Mentoring-Programm, der Interesse
an einer Mitarbeit im Ausschuss signalisiert hat. Er wurde kurzfristig
auch eingeladen, konnte aber wegen eines Auslandsaufenthalts leider nicht
kommen.


Die Sitzung endete gegen 16:00 Uhr


Anschließend ergab sich die Möglichkeit zu einem kurzen Gespräch mit Herrn Prof.
Dr. Hofmann, dem Leiter der Fraunhofer IWES. Er zeigte sich dabei sehr interessiert
an der geologischen Fachmeinung zu Energie-relevanten Themen wie Geothermie
und Grundwassergefährdung durch Fracking. Er lud den Ausschuss ein, bei Bedarf
auch die nächsten Sitzungen beim Fraunhofer IWES in Kassel abzuhalten.


Niestetal, 28.09.2015
Für das Protokoll:    Mitzeichnung Vorsitzender:
gez. Dr. Drewitz      gez. Dr. Häußinger