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In einer Feierstunde wurde Ende Januar 2016 Prof. Dr. Josef Klostermann als Direktor des Geologischen Dienstes NRW – Landesbetrieb – verabschiedet. Als seinen Nachfolger stellte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin den bisherigen  Abteilungsleiter Dr. Dr. Ulrich-Wilhelm Pahlke vor, der die Leitung seit dem 1. Februar 2016 übernommen hat.

(Quelle: GD.NRW) von links nach rechts: Josef Klostermann, Ulrich-Wilhelm Pahlke, Garrelt Duin

Erneut ist im Spessart ein neues Mineral entdeckt worden. Nach dem Spessartin (1832), dem Bieberit (1845) und dem Rösslerit (1861) sowie dem Sailaufit (2004) ist nun der Okruschit von der International Mineralogical Association IMA anerkannt worden. Benannt wurde es nach dem mittlerweile emeritierten Würzburger Mineralogieprofessor Martin Okrusch, der weit über Deutschland hinaus Bekanntheit erlangt hat. Wie die Zeitschrift „Spessart“ berichtete, existieren bislang aber nur wenige Proben des neuen Minerals mit einem Gesamtgewicht von weniger als einem Gramm.

Dieser – bei Geowissenschaftlern nicht unbekannte Schlachtruf - wird in der Broschüre der European Federation of Geologists EFG mit vielen spannenden Fakten unterlegt. Der Bogen wird dabei von  Rohstoffen über die Umwelt bis hin zu Georisiken und dem Anthropozän geschlagen.  Die EFG hat im vergangenen Jahr diese Broschüre den EU-Parlamentariern in der jeweiligen Landessprache überreicht. Die deutsche PDF-Datei ist hier zu finden http://eurogeologists.eu/wp-content/uploads/2015/09/Geology-for-Society-German-Final.pdf

Heimische Rohstoffe, besonders Baurohstoffe und Industrieminerale bilden ein wichtiges Rückgrat für unsere Wirtschaft. Zu den Industriemineralen zählen auch die Quarzrohstoffe, die für die Produktion von Solarzellen und Windkraftanlagen benötigt werden. Ohne Industrieminerale also keine Energiewende?

Trinkwasserschutz und Fracking sind aus geowissenschaftlicher Sicht miteinander vereinbar. Das ist ein Ergebnis der neuen Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) „Schieferöl und Schiefergas in Deutschland – Potenziale und Umweltaspekte“.