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Die neuen BDG Mitteilungen drehen sich rund um das Schwerpunktthema Rohstoffe. Dabei wird neben Deutschland auch die Situation im Ausland und speziell in Kanada beleuchtet. Eine Übersicht über die Inhalte finden Sie hier.

Sachsen-Anhalt hat zahlreiche geologische Probleme – trotzdem soll Ausbildung von Fachkräften verhindert werden

Gemäß dem neuesten Strukturpapier des Landes Sachsen-Anhalt ist vorgesehen, das Institut für Geowissenschaften und Geographie der Martin-Luther-Universität Halle zu schließen.Diese Pläne erfüllen den Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) mit großer Sorge: Geowissenschaftler liefern entscheidende Beiträge zu Schlüsselthemen unserer Gesellschaft. So erscheint die Schließungsabsicht vollkommen unverständlich vor dem Hintergrund der zahlreichen geologischen Probleme in Sachsen-Anhalt:

altAnläßlich der Proklamation des Phonolith zum Gestein des Jahres 2014 wurde er an einem seiner Vorkommen in der Rhön getauft.

Eingebettet war die Taufe in eine Veranstaltung bei der Firma FCN in Fulda rund um den Phonolithen, bei dem neben seinen üblichen Verwendungen als Schotter oder Split auch seine Eigenschaft als Klangkörper und Musikinstrument gewürdigt wurde. Hier erfreut er sich zunehmender Aufmerksamkeit unter anderem von dem Klangkünstler Klaus Feßmann.

 

 

Im Bild v.l.n.r: Peter Nüdling (FCN), Andreas Günther-Plönes (FCN), Dr. Werner Pälchen (BDG), Dr. Ulrike Mattig (BDG)

 Teilweise ernüchternde Tatsachen über den Bachelor kamen auf dem Studienforum Geowissenschaften des BDG zutage: auch Jahre nach der Einführung von BSc und MSc gibt es weder ein nennenswertes Stellenangebot für Bachelorabsolventen noch ausreichend Bachelorabsolventen, die direkt in den Beruf einsteigen möchten. Das stellten Studiengangskoordinatoren im Erfahrungsaustausch mit Vertretern aus dem öffentlichen Dienst und der Industrie fest.

altDas Gestein des Jahres 2014, der Phonolith, wird am 04. April 2014 der Öffentlichkeit in Fulda präsentiert.

Dieses Gestein (griech.: phon = Klang, lithos = Stein) hieß tatsächlich bis ins 18. Jahrhundert hinein „Klingstein“, weil dünne Platten davon beim Anschlagen mit dem Hammer einen hellen Klang von sich geben. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Phonolith gelegentlich für Lithophone – ein Instrument ähnlich dem Xylophon, nur mit Stein- anstelle von Holzstäben – verwendet wird. Hier im Bild sind Phonolithsäulen in Rupsroth zu sehen.