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Das von EU geförderten Projekt INTRAW (International Raw Materials Observatory) wurde mit dem Ziel gestartet, Best-Practise-Beispiele zusammenzutragen und die Kooperationsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Rohstoffwirtschaft zwischen der EU und fünf weiteren Ländern zu stärken. Hierbei handelt es sich um die fünf Staaten Australien, Kanada, Japan, Süd Afrika und den USA. Diese fünf hochentwickelten Staaten sowie die EU müssen sich den gleichen globalen Herausforderungen stellen.

Ein Erdfall in Thüringen sorgt für Aufregung: Tonnenweise rutschte hier die Erde ab, und es entstand ein 40 Meter tiefer Krater. Dabei wurden Teile zweier unbewohnter Gebäude auf dem Gelände in das Loch gerissen. Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden. Der entstandene finanzielle Schaden ist jedoch beträchtlich. Um weitere Risiken auszuschließen, ist seitens des Ministeriums die Installation eines Früherkennungs- und Beobachtungssystems geplant.

In einer Feierstunde wurde Ende Januar 2016 Prof. Dr. Josef Klostermann als Direktor des Geologischen Dienstes NRW – Landesbetrieb – verabschiedet. Als seinen Nachfolger stellte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin den bisherigen  Abteilungsleiter Dr. Dr. Ulrich-Wilhelm Pahlke vor, der die Leitung seit dem 1. Februar 2016 übernommen hat.

(Quelle: GD.NRW) von links nach rechts: Josef Klostermann, Ulrich-Wilhelm Pahlke, Garrelt Duin

Erneut ist im Spessart ein neues Mineral entdeckt worden. Nach dem Spessartin (1832), dem Bieberit (1845) und dem Rösslerit (1861) sowie dem Sailaufit (2004) ist nun der Okruschit von der International Mineralogical Association IMA anerkannt worden. Benannt wurde es nach dem mittlerweile emeritierten Würzburger Mineralogieprofessor Martin Okrusch, der weit über Deutschland hinaus Bekanntheit erlangt hat. Wie die Zeitschrift „Spessart“ berichtete, existieren bislang aber nur wenige Proben des neuen Minerals mit einem Gesamtgewicht von weniger als einem Gramm.

Dieser – bei Geowissenschaftlern nicht unbekannte Schlachtruf - wird in der Broschüre der European Federation of Geologists EFG mit vielen spannenden Fakten unterlegt. Der Bogen wird dabei von  Rohstoffen über die Umwelt bis hin zu Georisiken und dem Anthropozän geschlagen.  Die EFG hat im vergangenen Jahr diese Broschüre den EU-Parlamentariern in der jeweiligen Landessprache überreicht. Die deutsche PDF-Datei ist hier zu finden http://eurogeologists.eu/wp-content/uploads/2015/09/Geology-for-Society-German-Final.pdf

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