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 BDG nimmt Stellung: Fundierte Untersuchungen sollten Basis sein für weiteres Vorgehen

Die Methode des Fracking spielt eine Schlüsselrolle bei der Gewinnung des für die Energiewende bedeutsamen Erdgases und der Erschließung geothermischer Energie zur umweltfreundlichen Stromerzeugung. Ein allgemeines „Fracking-Verbot“ wäre daher falsch. Vielmehr muss diese Technologie auch in Deutschland weiterhin eingesetzt werden, damit die Möglichkeit zur Klärung wichtiger Fragen und zur Weiterentwicklung gegeben ist.

Der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) vertritt die Auffassung, dass mit fundierter geowissenschaftlicher Vorbereitung und Begleitung ein umweltverträglicher Einsatz von Fracking möglich ist.

 

Die Hauptargumente der Fracking-Kritiker, die Verunreinigung des Trinkwassers und die Auffassung, Fracking könne Erdbeben auslösen, haben nach Auffassung des BDG wenig Bestand: Seit diese Technik in Deutschland eingesetzt wird, ist kein einziger Fall einer Grundwasserverunreinigung durch Fracking aufgetreten und die Auswirkungen des Frackings können zwar seismisch gemessen werden, sind aber in der Regel weit unter der Spürbarkeitsgrenze. In Deutschland ist es bei keiner der bisher durchgeführten Frackingmaßnahmen zu einem spürbaren Beben gekommen.

 Das exakte Wissen um die geologische Situation des Untergrunds ist für den sicheren Einsatz dieser Methode allerdings eine Voraussetzung. Die Geofachdaten, die die Geologischen Dienste der Länder vorhalten, spielen hier eine wichtige Rolle, genauso wie das Knowhow der geowissenschaftlichen Consultingbüros, die hier ihre Kernkompetenz haben.

 Nach der Nutzung in der Erdöl- und Erdgasförderung ist das Fracking in Verbindung mit der Erschließung von geothermischer Energie zur umweltfreundlichen Stromerzeugung ein neuer und in der Zukunft bedeutsam werdender Anwendungsbereich. Der BDG empfiehlt daher das Fracking als Chance für zukünftige Entwicklungen zu verstehen und durch wissenschaftliche Begleitung eventuelle Risiken zu minimieren.

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