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 Gemäß einem neuen Gutachten des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Umweltbundesamtes (UBA) bestehen große Unsicherheiten bei der Fracking-Technologie, mit der Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten gefördert wird.

„Besorgnisse und Unsicherheiten bestehen besonders wegen des Chemikalieneinsatzes und der Entsorgung des anfallenden Abwassers, dem so genannten Flowback“ gibt die interdisziplinäre Gruppe von Gutachtern, bei der Geowissenschaftler vertreten sind, an. Um die konkreten Auswirkungen bei der Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten in Deutschland benennen zu können, fehle es an wissenschaftlich fundierten Kenntnissen: zusätzlich zu den fehlenden Daten zu den Chemikalien mangelt es auch an Daten zu den Lagerstätten und den Auswirkungen der Bohrungen.

Die Gutachter raten daher davon ab, Fracking derzeit großflächig zur Erschließung unkonventioneller Erdgasvorkommen in Deutschland einzusetzen sondern empfehlen im Rahmen von behördlich und wissenschaftlich eng begleiteten Einzelvorhaben schrittweises vorzugehen.

Weitere Informationen und Links:

Das Gutachten "Umweltauswirkungen von Fracking bei der Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten" finden Sie unter: http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4346.pdf

Handlungs- und Verfahrensempfehlungen des Gutachtens gibt es unter: http://www.umweltdaten.de/publikationen/weitere_infos/4346-0.pdf

Eine Themenseite des UBA zum Thema Fracking finden Sie unter: http://www.umweltbundesamt.de/wasser/themen/grundwasser/fracking.htm

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