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alt Der BDG hat im Rahmen der Messe GEC dem Zoo Leipzig den diesjährigen Preis "Stein im Brett" verliehen. "Mit Gondwanaland" so Dr. Ulrike Mattig, Vorsitzende des BDG "hat der Zoo Erdgeschichte lebendig gemacht. Die Darstellung von Flora und Fauna der Regenwälder Asiens, Afrikas und Südamerikas ist einzigartig und zeigt deutlich die geologischen und biologischen Zusammenhänge der drei Kontinente - Erdgeschichte wurde hier quasi rückwärts gedacht."
Bild: Benno Kolbe; Rasem Baban und Dr. Ulrike Mattig

 

 

Rasem Baban, technischer Direktor des Zoos und Planer der Tropenhalle, zeigte sich erfreut über die Auszeichnung: "Ich bedanke mich für das Erkennen des Geistes der hinter Gondwanaland steht, nämlich als Zoo der Zukunft unseren Bildungsauftrag zu erfüllen. Besonders geehrt fühle ich mich durch die Auszeichnung durch ein Fachpublikum!"

 altDer Zoo Leipzig ist mit der größten Tropenhalle Europas die besucherstärkste Freitzeit- und Bildungseinrichtung der Stadt Leipzig: 2 Mio Besucher können hier in einem Jahr gezählt werden. Gondwanaland selber beherbergt unter seinem Dach über 90 Tierarten und 500 verschiedene Pflanzenarten, darunter den Komodowaran und lebende Fossilien wie den Australischen Lungenfisch. Der Urzeitstollen beim Betreten der Tropenhalle sowie die Bootsfahrt durch den "Zeitkanal" im Inneren verdeutlichen dem Besucher Erdgeschichte von der Trias -- vor 200 Millionen Jahren -- bis heute. „Damit hat der Zoo geowissenschaftliche Vorgänge und Zusammenhänge einem breiten Publikum leicht verständlich gemacht und nahe gebracht – und gleichzeitig verdeutlicht, dass belebte und unbelebte Natur untrennbar zusammen gehören“ zeigte sich Mattig beeindruckt.
Bild: Andreas Günther-Plönes, Urwaldfluss in Gondwanaland

Neben dem Bildungsauftrag erfüllt der Zoo auch den Gedanken der Nachhaltigkeit: Bei dem Bau der Tropenhalle wurde ein Konzept erstellt, nachdem die tagsüber gewonnene Wärme in einem Erdwärmespeicher gespeichtert und nachts zum Heizen genutzt wird.

 Der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) verleiht den Preis „Stein im Brett“ seit 2002 an Personen und Einrichtungen, die sich um das Ansehen der Geowissenschaften in der Bevölkerung verdient gemacht haben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören neben anderen der Fernsehjournalist Ranga Yogeshwar, der Romanautor Frank Schätzing, die UNESCO Global Earth Observation Section, der Astronaut Thomas Reiter sowie die Zeitschrift GEO.

 


 

 

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