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altDas Gestein des Jahres 2014, der Phonolith, wird am 04. April 2014 der Öffentlichkeit in Fulda präsentiert.

Dieses Gestein (griech.: phon = Klang, lithos = Stein) hieß tatsächlich bis ins 18. Jahrhundert hinein „Klingstein“, weil dünne Platten davon beim Anschlagen mit dem Hammer einen hellen Klang von sich geben. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Phonolith gelegentlich für Lithophone – ein Instrument ähnlich dem Xylophon, nur mit Stein- anstelle von Holzstäben – verwendet wird. Hier im Bild sind Phonolithsäulen in Rupsroth zu sehen.

 

 Phonolithe sind alkalireiche vulkanische Gesteine von meist graugrüner Farbe. Charakteristisch ist in einigen Vorkommen das Auftreten von Blasenhohlräumen, die mit schönen, bei Sammlern sehr begehrten Kristallen von Zeolithen oder Kalzit gefüllt sind.

 Die Nutzung des Gesteins ist meist auf die Verwendung als Schotter und Splitt beschränkt. Eine etwas außergewöhnliche Nutzung von Phonolith erfolgt in Bötzingen am Kaiserstuhl, wo Phonolith als Rohstoff für anorganischen Fango verwendet wird.

 Die Vorkommen von Phonolith sind in Mitteleuropa an die Gebiete mit jüngerem Vulkanismus gebunden. In Deutschland findet man Phonolithe deshalb z.B. auch in der Rhön. Dort präsentieren wir das Gestein des Jahres 2014 nicht nur in Vorträgen sondern auch im Steinbruch Rupsroth der Franz Carl Nüdling Basaltwerke.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung erhalten Sie über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Das Gestein des Jahres wird jeweils von einem Expertengremium unter Leitung des Berufsverbands Deutscher Geowissenschaftler (BDG) und der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG) ausgewählt, mit dem Ziel, Gesteine, die aufgrund Ihrer geologischen Entstehung und wirtschaftlichen Bedeutung bemerkenswert sind, in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.

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