Anmeldung

Wer ist online

Aktuell sind 489 Gäste und ein Mitglied online

CHPM2030 ist ein auf 42 Monate angesetztes Forschungsprojekt, das von der EU im Rahmen des Horizon2020-Programms gefördert wird. Es startete im Januar 2016. Ziel ist es, neue und innovative Technologien zu entwickeln, um einen Beitrag zu leisten, den Bedarf in Europa nach Energie und strategisch wichtigen Metallen in einem zusammenhängenden Prozess zu decken.

Vorhandene Tiefbohrungen sollen so genutzt werden, dass neben der geothermischen Energie auch ein vorhandener Metallgehalt gewonnen werden kann. Dies bedeutet, ein Verfahren zu entwickeln, das die Gewinnung der geothermische Energie über Fluide so erweitert, das gleichzeitig eventuell vorhandene Metalle in Lösung gehen und gewonnen werden können (orebody enhanced geothermal system). Eine solche zu entwickelnde Anlage dient der „combined heat, power and metal extraction“ (CHPM). Dies würde einen Entwicklungssprung in der Anlage und der Betreibung geothermischer Anlagen bedeuten. Der theoretische Weg soll bis zum Jahre 2030 beschrieben sein, die praktische und auf kommerzieller Basis betriebene Umsetzung soll bis 2050 erfolgen. Unter der Führung der ungarischen Universität Miskolc sind mehrere Universitäten, Forschungs- und Regierungseinrichtungen sowie Verbände aus ganz Europa beteiligt. Einer der beteiligten Verbände ist die EFG European Federation of Geologists, der europäische Dachverband geologischer Berufsverbände. Als „Third Party“ ist auch der BDG an diesem Projekt beteiligt. Dessen Aufgabe bestand darin, vorhandene Tiefbohrungen in Deutschland zu identifizieren, die theoretisch für ein solches Vorhaben in Frage kommen. Der nächste Schritt besteht darin, zu eruieren, ob diese Bohrungen metallhaltige Schichten durchteufen. Schließlich wird anhand öffentlich zugänglicher Daten geprüft, welche dieser Bohrungen sich für eine Teilnahme an diesem Projekt eignen.

BDG-Mentoring-Programm
TeaserA DieBA Web
Studentisches im BDG

b_firmen

Termine