Der Preis "Stein im Brett" ist vom BDG für Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens geschaffen worden,
die in besonderem Maße die Geowissenschaften und ihre Berufe gefördert haben.

Der Vorstand des BDG verleiht diesen Preis alljährlich. Er besteht aus einem Edelholz, in das ein Stück Schwarzwälder Hornblendegneis eingelassen worden ist.

Preisträger 2015: Prof. Klaus Feßmann

Preisträger 2013: Zoo Leipzig

Preisträger 2011: Thomas Reiter

Preisträger 2010: Ranga Yogeshwar

Preisträger 2009: UNESCO

Preisträger 2007: Frank Schätzing

Preisträger 2005: Zeitschrift GEO

Preisträgerin 2004: Erika Pohl-Ströher

Preisträger 2003: Prof. Dr. Ernst Waldemar Bauer

Preisträgerin 2002: Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Edelgard Bulmahn


Stein im Brett 2007 an den Schriftsteller Frank Schätzing

Der Schriftsteller Frank Schätzing hat in seinem Bestseller-Roman "Der Schwarm" und in dem Nachfolgewerk "Nachrichten aus einem unbekannten Universum" naturwissenschaftliche Phänome der marinen Umwelt spannend geschildert. Die Verknüpfung wissenschaftlicher Fakten mit realen geowissenschaftlichen Institutionen und renommierten Forscherpersönlichkeiten und deren Einbindung in eine hochspannende Rahmenhandlung zeichnen die genannten literarischen Arbeiten in besonderer Weise aus. Damit hat er einem breiten Leserkreis gleichsam beiläufig aktuelle geowissenschaftliche Probleme und Zusammenhänge interessant und unterhaltsam vermittelt. Für seine äußerst gelungene, unaufdringliche und erfolgreiche Popularisierung der Geowissenschaften dankt der BDG Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler dem Schriftsteller Frank Schätzing und zeichnet ihm mit dem "Stein im Brett" des Jahres 2007 aus.

Dr. Werner Pälchen überreicht den Stein im Brett an Frank Schätzing

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Überreichung des Preises erfolgte auf dem 5. Deutschen Geologentag am 10. November 2007 in Bonn. Der Autor dankte dem BDG in einer bemerkenswerten Ansprache und stand anschließend zu einer intensiv genutzten Signierstunde zur Verfügung.


Stein im Brett 2005 an die Zeitschrift GEO

Mit dem "Stein im Brett" des Jahres 2005 wurde das Magazin "GEO" ausgezeichnet. Der Preis wurde anläßlich des 4. Deutschen Geologentages am 5. November 2005 in Bonn überreicht. In seiner Laudatio beschrieb der BDG-Vorsitzende Dr. Werner Pälchen (Freiberg) zunächst die geringe Präsenz der Geowissenschaften in der Öffentlichkeit, da sie sich in der Regel lediglich mit den leblosen Ergebnissen von längst vergangenen Ereignissen beschäftigten. Nur bei Katastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüchen oder einem Tsunami würde wahrgenommen, dass die Erde nicht tot sei. Seit 29 Jahren und 350 Ausgaben habe das Magazin GEO "das neue Bild der Erde" vermittelt und vor allem über Schlaglichter wie Technik, Gesundheit und Ökologie, aber auch über geowissenschaftliche Themen berichtet. Neben beeindruckenden Reportagen über Landschaften finden auch die praktisch-angewandten Geowissenschaften Erwähnung, wie z. B. Lagerstätten- und Rohstoffkunde oder Georisiken. Dabei werden wissenschaftliche Inhalte logisch und gut verständlich aufbereitet und durch übersichtliche bildliche Darstellungen sowie exzellente Fotografien vervollkommnet. Die GEO-Redaktion erreiche dies durch eine Zusammenarbeit von hervorragenden Fachjournalisten und Fotografen, so Pälchen. Die Vermittlung der Information geschehe in unaufdringlicher Weise mit dem Ziel, durch Unterhaltung einem breiten Publikum solides Wissen näher zu bringen. Mit der Darstellung der Attraktivität der Erde wecke GEO starke Emotionen.

Stellvertretend für das GEO-Redaktionsteam nahm Chefredakteur Peter-Matthias Gaede den "Stein im Brett" in Empfang und bedankte sich beim BDG und den Zuhörerinnen und Zuhörern mit einem Vortrag über die "Metamorphose" und "Evolution" von GEO, vorgestellt anhand beispielhaft ausgewählter GEO-Cover.

 

 

 

 

 

 

 


 

Stein im Brett 2004 an Erika Pohl-Ströher

Auf seiner Sitzung am 20. März 2004 in Magdeburg beschloß der Vorstand des BDG, den im Jahr der Geowissenschaften 2002 erstmals verliehenen Preis „Stein im Brett“ im Jahr 2004 an Frau Dr. Erika Pohl-Ströher aus Ferpicloz/Schweiz zu verleihen. Frau Dr. Pohl-Ströher stammt aus Sachsen, ist studierte Biologin und international renommierte Persönlichkeit aus der Industrie (Wella-Konzern). Sie hat Zeit ihres Lebens sehr systematisch und auf hohem fachlichen Niveau Minerale gesammelt und Mineralsammlungen von außerordentlichem wissenschaftlichem und ästhetischem Wert geschaffen. Große Teile dieser Sammlungen hat Frau Dr. Pohl-Ströher in Form einer Stiftung an die Stadt Freiberg/Sachsen und die TU Bergakademie Freiberg übergeben. Die Stadt Freiberg hat dafür mit Unterstützung des Freistaates Sachsen das zur Zeit ungenutzte Schloss Freudensein renoviert. Die Stiftung einer mineralogischen Sammlung derartiger Größenordnung und Qualität ist ein herausragendes Zeichen seitens einer exponierten Persönlichkeit aus der Wirtschaft zum Nutzen der Geowissenschaften. Damit wird nicht nur die Position der Geowissenschaften an der TU Bergakademie Freiberg nachdrücklich gestärkt, über die Ästhetik dieser Mineralsammlung werden auch geowissenschaftliche Inhalte in eine breite Öffentlichkeit transportiert. Die Übergabe des Preises erfolgte auf Wunsch der Preisträgerin im Herbst 2004 auf ihrem Wohnort in der Schweiz.


Preisträger des Jahres 2003 an Prof. Dr. Ernst Waldemar Bauer

Herr Professor Bauer wird für sein Lebenswerk geehrt, geologische Themen einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen. In allen politischen und publizistischen Positionen, die Ernst Waldemar Bauer im Laufe von Jahrzehnten innehatte, engagierte er sich für die Belange des Natur- und Umweltschutzes und immer wieder für die Geowissenschaften.

Insbesondere seine seit über einem Jahrzehnt viele Zuschauer in den Bann ziehende Fernsehsendung "Wunder der Erde" vom Hessischen Rundfunk widmet sich sehr häufig geowissenschaftlichen Phänomenen, deren Schönheit und Bedeutung Prof. Bauer in verständliche Worte fasst. Dadurch hat Herr Ernst Waldemar Bauer unzählige Fernsehzuschauer für geowissenschaftliche Themen begeistert und vielfach bei jungen Leuten den Wunsch erweckt, dieses Studienfach zu wählen. Da nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für den gesamten Berufsstand diese Öffentlichkeitsarbeit sehr förderlich ist, hat der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e.V. Herrn Professor Bauer den "Stein im Brett" 2003 verliehen. (Er verstarb am 4. Juni 2015)

 

 

 

 

 


Preisträger des Jahres 2002 an die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Edelgard Bulmahn

Während ihres gesamtes politischen Wirkens, insbesondere als Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat Frau Edelgard Bulmahn die Geowissenschaften in besonderem Maße gefördert.

Durch ihre Proklamation des Jahres 2002 zum "Jahr der Geowissenschaften" hat sie die Akteure aller geowissenschaftlichen Disziplinen zu integrativem Handeln angeregt und die Wahrnehmung der Geowissenschaften in der Öffentlichkeit in hervorragender Weise gestärkt.Für dieses Engagement dankt der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e.V. BDG Frau Edelgard Bulmahn und überreicht ihr den "Stein im Brett" 2002.

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