Wahlordnung

§ 1 Wahlrecht

1.1 Aktives und passives Wahlrecht auf der Mitgliederversammlung des Berufsve-bandes Deutscher Geowissenschaftler e. V. haben ordentliche und Junior-Mitglieder gemäß § 5, Abs. 1 der Satzung.

1.2 Aktives Wahlrecht haben studentische, außerordentliche und fördernde Mitglieder gemäß § 5, Abs. 2 und Abs. 3 der Satzung. Studentische und außerordentliche Mitglieder haben außerdem das passive Wahlrecht für den Beirat gemäß § 5 Abs. 2 und § 11 Abs. 1 der Satzung.

1.3 Vorschlagsrecht haben die ordentlichen, Junior-, außerordentlichen, studentischen und die fördernden Mitglieder gemäß § 9 Abs. 2 der Satzung.

§ 2 Wahlausschuß

2.1 Zur Durchführung und Überwachung der Wahl setzt die Mitgliederversammlung einen Wahlausschuß ein.

2.2 Mitglieder des Vorstandes und Beirates dürfen dem Wahlausschuß nicht angehören.

2.3 Der Wahlausschuß besteht aus dem Wahlleiter, zwei Wahlhelfern und dem Schriftführer. Wahlleiter, Wahlhelfer und Schriftführer dürfen nicht gleichzeitig Kandidaten sein.

2.4 Der Wahlleiter übt für die Dauer der Wahl die Rechte und Pflichten des Versammlungsleiters nach Maßgabe der Geschäftsordnung aus.

§ 3 Personaldebatte

3.1 Nur die vorgeschlagenen und vom Wahlleiter bekanntgegebenen Kandidaten können gewählt werden.

3.2 Zwischen Schließung der Kandidatenliste und Durchführung der Wahl kann nach Vorstellung der Kandidaten auf Verlangen eine Personaldebatte stattfinden. Für die Dauer der Personaldebatte ist die Mitgliederversammlung nicht öffentlich.

§ 4 Wahlvorgang

4.1 Alle Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes werden in geheimer Wahl gewählt. Die anderen Mitglieder von Vorstand und Beirat werden auf Antrag geheim, sonst per Handzeichen gewählt. Es gilt § 9 Abs. 1 der Satzung.

4.2 Nach Feststellung der Beschlußfähigkeit wird in jeweils getrennten Wahlgängen die Wahl

  • des Vorsitzenden,

  • der stellvertretenden Vorsitzenden,

  • des Schatzmeisters,

  • des Protokollführers,

  • des Pressereferenten,

  • des Redakteurs der BDG-Mitteilungen,

  • der Mitglieder des Beirates, bestehend aus je zwei Angehörigen der Hochschule, zwei Angehörigen der Wirtschaft,zwei Angehörigen der freiberuflich Tätigen, zwei Angehörigen der Ämter und Behörden undzwei außerordentlichen bzw. studentischen Mitgliedern, wobei mindestens einer Student ist, und die Wahl

  • der beiden Kassenprüfer

vorgenommen.

In einem zweiten Wahlgang wird aus dem Kreis aller gewählten stellvertretenden Vorsitzenden der 1. Stellvertretende Vorsitzende gewählt.

Das Abstimmungsergebnis regelt die weitere Vertretungsfolge.

Die Vertretungsfolge des Vorsitzenden wird alle zwei Jahre auf einer ordentlichen Mitgliederversammlung neu bestimmt.

4.3 Der Wahlleiter prüft die Stimmberechtigung, eröffnet und schließt die Kandidatenliste und stellt fest, ob die Vorgeschlagenen die Kandidatur annehmen.

4.4 Die Mitglieder des Wahlausschusses verteilen die Stimmzettel und sammeln diese zur sofortigen Auszählung ein.

4.5 Der Wähler tut seinen Willen kund, indem er den (bzw. die) Namen des (bzw. der) zur Wahl stehenden Kandidaten auf dem Stimmzettel vermerkt, markiert oder mit „nein" ablehnt.

4.6 Da die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen entscheidet, sind die Stimmzettel, die auf einen in dem Wahlgang nicht vorgeschlagenen Kandidaten lauten, ungültig.

4.7 Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, so entscheidet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen.

4.9 Die Wahl gilt dann als rechtskräftig, wenn der Gewählte dem Wahlleiter auf Anfrage öffentlich erklärt, daß er die Wahl annimmt.

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