Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler in Ämtern und Behörden

Quelle:Geologischer Dienst NRW - LandesbetriebGeowissenschaftlerInnen sind auf Grund ihres weitreichenden und komplexen Aufgabenspektrums in allen Bereichen und Ebenen der öffentlichen Verwaltung vertreten. Vorrangig in den Geologischen Landesdiensten, Ministerien, Museen, Kommunal- und Regionalverwaltungen als auch in Sonderbehörden wie z.B. der Bergverwaltung oder den Ämtern für Wehrgeologie.

Quelle: Geologischer Dienst NRW - Landesbetrieb

 

Der Ausschuss “Ämter und Behörden” vertritt die in den Ämtern und Behörden tätigen Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler im BDG.

Die Tätigkeitsziele des Ausschusses sind:

  • Verdeutlichung der Einsatzpotentiale und des Aufgabenspektrums von GeowissenschaftlerInnen im öffentlichen Dienst

  • bessere Verankerung des Berufsbildes innerhalb des öffentlichen Dienstes sowie bessere Zusammenarbeit der betroffenen Verwaltungen, Institutionen und Gremien untereinander

  • Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung von Gesellschaft und Entscheidungsträgern

  • Stärkere Vernetzung der GeowissenschaftlerInnen im öffentlichen Dienst untereinander sowie mit jenen in anderen Bereichen.

  • Bereitstellung von berufsspezifischen Informationen zu Problemen, Entwicklungen und Lösungsmöglichkeiten

  • Aufbau eines Informations-Netzwerkes

Konkrete Vorhaben sind z.B. Ausarbeitungen zu Fragen einer möglichen Privatisierung/Vergabepraxis bei Dienstleistungen, zum Erfordernis von Grundlagenforschung bei den staatlichen geologischen Diensten, zu Gesetzesvorhaben, besoldungs- und vergütungsrechtlichen Fragen und zur Formulierung von Qualifikationsprofilen für GeowissenschaftlerInnen bei der Ausbildung für den öffentlichen Dienst.

Der Ausschuss sucht ständig engagierte Mitarbeiter aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft im Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e.V. und an einer Mitarbeit im Ausschuss Ämter und Behörden wenden Sie sich bitte an:

Christian Günter, Collinistr. 5, 68161 Mannheim, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ausschusssitzung vom 23.09.2016 in Kassel

Protokoll der Ausschusssitzung am 25.09.2015 in Kassel

Bericht über die Ausschussitzung 21.11.2014 in Kassel


Die erfolgreiche Umfrage des Ausschusses Ämter und Behörden AÄB unter den Staatlichen Geologischen Diensten in Deutschland war wichtiger Gesprächspunkt auf einer Sitzung des AÄB am 23. September 2016 in Kassel.Dr. Jürgen Drewitz berichtete als amtierender Ausschuss-Sprecher über den Stand der Dinge.

Alle SDG sind informiert, die Ergebnisse sind in der letzten Ausgabe von GMIT (September 2016) veröffentlicht worden. Die Direktorenkonferenz der SDG hat die Ergebnisse gesondert zugeschickt bekommen.

Eine ähnliche Aktion soll demnächst bei den Museen mit geologischem Bezug gestartet werden. Die Museen haben hinsichtlich der öffentlichen Wahrnehmung von geologischen Inhalten einen besonderen Stellenwert. Daher ist es für den Berufsverband wichtig, die aktuelle Situation und die Trends in Erfahrung zu bringen.

Jürgen Drewitz – mittlerweile in Pension – gibt die Funktion des Sprechers des Ausschusses ab. Sein Nachfolger wird Christian Günther, der beim Bundesamt für Wasserbau in Karlsruhe beschäftigt ist.


Protokoll
Sitzung BDG Ausschuss Ämter und Behörden

25.09.2015 in Kassel, in den Räumen des Fraunhofer IWES,
Wilhelmshöher Allee 254-256


Anwesend:
Ulrike Mattig
Christian Günther
Horst Häußinger
Jürgen Drewitz


Entschuldigt:
Martin Kieron


Die Sitzung begann um 14:00 Uhr.


· Dr. Drewitz berichtete zum aktuellen Stand der Fragebogenaktion bei den
Staatlichen Geologischen Diensten (SGD). 17 Fragebögen sind versandt worden,
bislang erfolgte ein Rücklauf von 13 SGD, einer davon ohne Angaben zu
den Fragen. Frau Dr. Mattig und Herr Dr. Häußinger sagten zu, persönliche
Kontakte zu nutzen, um auf Direktorenebene die fehlenden SGD zu erinnern.
Dr. Drewitz stellte erste Auswertungs-Tools vor. Die Ergebnisse sind jedoch
ohne die ausstehenden Angaben der fehlenden SGD bislang nur von sehr begrenztem
Nutzen.
Frau Dr. Mattig berichtete von großem Interesse seitens der SGD-Direktoren
an der Umfrage, ihren Ergebnissen und den Schlussfolgerungen, die der BDG
daraus zieht. Frau Dr. Mattig wurde eingeladen, auf der Direktorenkonferenz
im Februar 2016 dazu vorzutragen. Möglicherweise ergeben sich dabei sogar
Ansätze für ein gemeinsames oder abgestimmtes Vorgehen zuwischen SGD
und BDG. Ein enger Kontakt zwischen AÄB und der Direktorenkonferenz der
SGD kann nach Auffassung aller anwesenden AÄB-Mitglieder nur von Vorteil
sein.
Zum weiteren Vorgehen wurde verabredet:
1. Kurzfristige Erinnerung der fehlenden SGD (Dr. Mattig, Dr. Häußinger)
2. Nach Eingang der Rückläufe alsbaldige Auswertung und Verteilung per
Mail (Dr. Drewitz)
3. Entwicklung von Schlussfolgerungen sowie Ableitung von Zielen und
ggf. Aktionen des BDG. Es ist vorerst kein Treffen dazu geplant, der
Austausch und die Abstimmung soll per Mail und telefonisch erfolgen
(alle).
4. Erstellen einer Präsentation für die Direktoren-Konferenz der SGD (Dr.
Mattig)
5. Erstellen eines Artikels für die GMit (noch offen)


· Nach den überwiegend positiven Erfahrungen im Bereich der SGD hält der
AÄB es für sinnvoll und wünschenswert, eine vergleichbare Aktion auch bei
denjenigen (naturkundlichen) Museen vorzunehmen, die auch geowissenschaftliche
Fragestellungen bearbeiten. Über Anzahl, Qualifikation und Arbeitsbedingungen
in diesen Einrichtungen gibt es bislang nach Kenntnis des
AÄB keinerlei Erhebungen und zusammenfassende Darstellungen.
Herr Günther erklärt sich bereit, die Koordinierung dieses Projektes zu übernehmen.
Frau Dr. Mattig stellt den Kontakt her zum Hess. Landesmuseum in
Darmstadt und zum Museumsverband und setzt sich anschließend mit Herrn
Günther in Verbindung. In der Folge soll ein Entwurf für einen Fragebogen erstellt
und mit unseren Museums-Kontakten (u. a, Deutsches Museum, München)
diskutiert werden. Ziel ist es, als ersten Schritt mit Unterstützung und
über den Verteiler des Museumsverbands per Fragebogen Kenntnis über die
Situation in den Museen und der dort beschäftigten Geowissenschaftler und
Geowissenschaftlerinnen zu gewinnen.


· Geowissenschaftliches Fachpersonal ist auch in Kommunen und Landkreisen
beschäftigt. Nach Einschätzung der Anwesenden muss jedoch davon ausgegangen
werden, dass von den Kommunen für einen Fragebogen wohl kein
ausreichender Rücklauf kommt, weshalb die Ermittlung der Situation entsprechender
Geowissenschaftler nicht in Angriff genommen werden kann.
· Die beabsichtigte Ideensammlung in Sachen Image-Kampagne „Rohstoffe“
wurde vertagt. Zunächst soll konkreter feststehen, wie und in welche Richtung
die Kampagne laufen soll. Danach wird sich der AÄB je nach Möglichkeit und
Wunsch einbringen.


· Abschließend wurde über die letzten Sitzungen von Vorstand und Beirat gesprochen
und über die bevorstehende Jahreshauptversammlung in Offenburg.
Weiter berichtete Dr. Drewitz über einen von Frau Fahry-Seelig vermittelten
Mail-Kontakt zu einem früheren Teilnehmer am Mentoring-Programm, der Interesse
an einer Mitarbeit im Ausschuss signalisiert hat. Er wurde kurzfristig
auch eingeladen, konnte aber wegen eines Auslandsaufenthalts leider nicht
kommen.


Die Sitzung endete gegen 16:00 Uhr


Anschließend ergab sich die Möglichkeit zu einem kurzen Gespräch mit Herrn Prof.
Dr. Hofmann, dem Leiter der Fraunhofer IWES. Er zeigte sich dabei sehr interessiert
an der geologischen Fachmeinung zu Energie-relevanten Themen wie Geothermie
und Grundwassergefährdung durch Fracking. Er lud den Ausschuss ein, bei Bedarf
auch die nächsten Sitzungen beim Fraunhofer IWES in Kassel abzuhalten.


Niestetal, 28.09.2015
Für das Protokoll:    Mitzeichnung Vorsitzender:
gez. Dr. Drewitz      gez. Dr. Häußinger


Bericht über die Ausschussitzung 21.11.2014 in Kassel

AÄB nimmt sich der Situation in den geologischen Landesdiensten und den naturwissenschaftlichen Museen an

Nach längerer Pause kam am 21. November 2014 der Ausschuss für Ämter und Behörden in Kassel zu einer Sitzung zusammen. Großzügiger Weise hatte das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) einen Tagungsraum zur Verfügung gestellt, wofür sich der BDG auch auf diesem Weg ganz herzlich bedankt.

Vorausgegangen war ein Aufruf an diejenigen BDG-Mitglieder, die nach Kenntnis des Verbandes im Bereich des öffentlichen Dienstes tätig sind. Dadurch sind eine ganze Reihe neuer Kontakte zustande gekommen.

Es ging in Kassel um einen Blick in die Zukunft: Welche Themen werden in nächster Zukunft in Ämtern und Behörden auf der Tagesordnung stehen? Welchen Beitrag kann und sollte der BDG dabei leisten? Nach intensiver Diskussion wurden zwei inhaltliche Arbeitsschwerpunkte für die nächste Zeit definiert:

  1. Die aktuelle Situation in den geowissenschaftlichen Landesdiensten, insbesondere auch im Hinblick auf das Spannungsfeld des gegenwärtig sich abzeichnenden „Generationenwechsels“ beim geowissenschaftlichen Fachpersonal, der Konsolidierungsbemühungen (und –vorgaben !) in den jeweiligen Personaletats und der derzeitigen und zukünftigen inhaltlichen Ausrichtung der Arbeit.

    Als ersten Schritt wird der Ausschuss eine Übersicht erstellen über die jeweilige strukturelle Anbindung der Landesdienste in den einzelnen Bundesländern.

  1. Wie ist es um die Situation geowissenschaftlicher Fachkräfte in Museen und vergleichbaren Einrichtungen bestellt? Hierzu gilt es zunächst Kontakte zu knüpfen nicht nur zu den großen Einrichtungen wie Senckenberg in Frankfurt oder das Deutsche Museum in München, sondern auch zu kleineren Museen, die inhaltlich spezialisiert sind und/oder einen regionalen Schwerpunkt haben. Überall dort wird wichtige Arbeit geleistet, um geowissenschaftliche Sachverhalte publikumswirksam darzustellen und so in den Blickpunkt der Menschen zu rücken. Persönliche Beziehungen einiger Ausschussmitglieder zu Kolleginnen und Kollegen, die in diesem Bereich tätig sind, werden dabei sicher sehr nützlich sein.

Engagierte Mitstreiter sind im Ausschuss Ämter und Behörden willkommen und melden sich bitte bei Jürgen Drewitz unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Jürgen Drewitz

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