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Ein Erdfall in Thüringen sorgt für Aufregung: Tonnenweise rutschte hier die Erde ab, und es entstand ein 40 Meter tiefer Krater. Dabei wurden Teile zweier unbewohnter Gebäude auf dem Gelände in das Loch gerissen. Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden. Der entstandene finanzielle Schaden ist jedoch beträchtlich. Um weitere Risiken auszuschließen, ist seitens des Ministeriums die Installation eines Früherkennungs- und Beobachtungssystems geplant.

Dieser Erdfall ist jedoch kein Einzelfall: Immer wieder kommt es in Deutschland zu Unglücksfällen die auf geogen oder anthropogen bedingte Unstetigkeiten im geologischen Untergrund zurückzuführen sind, wie etwa 2009 die Hangrutschung am Concordiasee bei Nachterstedt oder der Erdfall in Schmalkalden in 2010.

 Gezielte geologische Untersuchungen

„Deutschland ist keineswegs frei von Georisiken. Nicht nur Gegenden mit einem hohen Georisiko, sondern auch große Bauvorhaben oder die Erschließung oberflächennaher geothermischer Energie verlangen gezielte geologische Untersuchungen, sonst kann es teuer werden.“, erklärt EurGeol Andreas Hagedorn, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler. Diese Untersuchungen obliegen in Deutschland Unternehmen aus der Geobranche, verschiedenen geowissenschaftlichen Hochschulinstituten und den Staatlichen Geologischen Diensten. Letztere sind auch zuständig für die Aufnahme und Bereitstellung von Geodaten, die u. a. den Schutz der Bevölkerung vor Georisiken dienen.

 Stärkung der Geologischen Dienste

Gerade die Geologischen Dienste leiden aber schon seit Jahren unter Sparzwängen und personeller Verknappung. „Drohende Gefahren müssen frühzeitig erkannt werden. Nur eine Stärkung der Geologischen Dienste kann den jetzigen Standard halten bzw. angemessen ausbauen. Das dient dem Schutz der Bevölkerung!“, fordert Hagedorn.

 BDG Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler

 

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